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	<title>Christian Köllerers Notizen</title>
	<link>http://koellerer.net</link>
	<description>Klassiker, Bücher, Reisen, Theater, Musik, Kunst, Film ...</description>
	<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 09:31:58 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Joseph Roth</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 09:31:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Köllerer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Spinnennetz. Roman (Insel TB)
Joseph Roth zählt zu meinen Lieblingsautoren und sein Radetzkymarsch zu meinen bevorzugten Romanen. Seltsam also, dass ich einige Romane von ihm noch gar nicht kenne bzw. deren Lektüre schon eine Ewigkeit zurück liegt. Deshalb will ich im Laufe des Jahres alle Romane Roths chronologisch lesen.
Auftakt war &#8220;Das Spinnennetz&#8221; aus dem Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3423131713/notizen-21" target="blank">Das Spinnennetz</a></strong>. Roman (Insel TB)</p>
<p>Joseph Roth zählt zu meinen Lieblingsautoren und sein <em>Radetzkymarsch</em> zu meinen bevorzugten Romanen. Seltsam also, dass ich einige Romane von ihm noch gar nicht kenne bzw. deren Lektüre schon eine Ewigkeit zurück liegt. Deshalb will ich im Laufe des Jahres alle Romane Roths chronologisch lesen.</p>
<p>Auftakt war &#8220;Das Spinnennetz&#8221; aus dem Jahr 1923. Leider blieb es Fragment, aber trotzdem ist es ein furioses Stück Literatur. Roth versucht die politischen Umtriebe der Rechten nach dem ersten Weltkrieg zu gestalten. Freikorps, Aufstieg der NSDAP, Verschwörungen und Putschversuche. Er wählt dazu Theodor Lohse, einen ebenso verkorksten wie ehrgeizigen Charakter, der in diesem Umfeld Karriere macht. Parallelen zu Adolf Hitler liegen auf der Hand, der auch einmal namentlich erwähnt wird. Veröffentlicht 1923 wohlgemerkt, was Roth einen bestürzenden Weitblick bescheinigt.</p>
<p>Es wäre aber falsch, das Buch nur wegen der klinisch-psychologischen Analyse eines politischen Phänomens zu preisen. In erster Linie schreibt Roth großartige Literatur. Die Innenwelt des traurigen Lohse spiegelt sich in der Sprache. Dem hektischen Ehrgeiz korrespondieren die kurzatmigen Beschreibungen und Aufzählungen. Roth rückt seinen Protagonisten mit einer personalen Erzählperspektive und erlebter Rede so nah an den Leser heran, dass es fast schon unangenehm wirkt.</p>
<p>Ein ausgesprochen gelungener Auftakt meines Joseph-Roth-Projekts.</p>
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		<title>André Thiele</title>
		<link>http://koellerer.net/2010/03/13/andre-thiele/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 14:39:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Köllerer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Literaturwissenschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Welt in Scherben. Essays &#38; Historien  (VAT)
Dieser kleine Band aus einem kleinen Verlag ist ein Geheimtipp für alle Freunde des 18. Jahrhunderts. Die Essays behandeln überwiegend, wie man nach der Lektüre eigentlich sagen muß, zu Unrecht wenig bekannte Gestalten aus dieser Zeit.
Den Auftakt macht ein Portrait des Bauerndichters Hinrich Janssens, das eine Reihe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3940884065/notizen-21">Eine Welt in Scherben</a>. Essays &amp; Historien </strong> (VAT)</p>
<p>Dieser kleine Band aus einem kleinen Verlag ist ein Geheimtipp für alle Freunde des 18. Jahrhunderts. Die Essays behandeln überwiegend, wie man nach der Lektüre eigentlich sagen muß, zu Unrecht wenig bekannte Gestalten aus dieser Zeit.<br />
Den Auftakt macht ein Portrait des Bauerndichters Hinrich Janssens, das eine Reihe von bemerkenswerten sozialgeschichtlichen Schlaglichtern auf die erste Hälfte seines Jahrhunderts wirft. Thieles Aufsätze sind exzellent recherchiert, stilistisch erfrischend geschrieben und an einigen Stellen mit treffenden Seitenhieben gegen die Schulgermanistik versehen.<br />
Ebenso amüsant wie plausibel ist auch sein Eintreten für den gerne als Schulmeister verpönten Johann Christoph Gottsched. Wer sich für derlei Dinge interessiert, wird an dem Büchlein seine helle Freude haben.</p>
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		</item>
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		<title>Bibliothek: Neuzugänge</title>
		<link>http://koellerer.net/2010/03/10/bibliothek-neuzugange-171/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 06:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Köllerer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Privatbibliothek]]></category>

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		<description><![CDATA[Längst überfällig für meine Bibliothek war die Joseph-Roth-Werkausgabe, welche diverse Taschenbuchausgaben ersetzt. Schmidt-Denglers Buch ist ein Standardwerk zur österreichischen Nachkriegsliteratur und wurde jetzt vom Residenz Verlag erfreulichererweise neu aufgelegt und mir noch erfreulicherweise als Rezensionsexemplar geschickt. War antiquarisch nur noch zu Fantasiepreisen zu bekommen. Anders Fulds Standardwerk über Wilhelm Raabe, das wohlfeil gebraucht zu erwerben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Längst überfällig für meine Bibliothek war die Joseph-Roth-Werkausgabe, welche diverse Taschenbuchausgaben ersetzt. Schmidt-Denglers Buch ist ein Standardwerk zur österreichischen Nachkriegsliteratur und wurde jetzt vom Residenz Verlag erfreulichererweise neu aufgelegt und mir noch erfreulicherweise als Rezensionsexemplar geschickt. War antiquarisch nur noch zu Fantasiepreisen zu bekommen. Anders Fulds Standardwerk über Wilhelm Raabe, das wohlfeil gebraucht zu erwerben war.</p>
<li>Joseph Roth: <strong><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3462040596/notizen-21">Werkausgabe im Schuber</a>: 6 Bände</strong> (Kiepenheuer &amp; Witsch)</li>
<li>Wendelin Schmidt-Dengler: <strong><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3701731799/notizen-21">Bruchlinien</a>. Vorlesungen zur österreichischen Literatur 1945 bis 1980</strong> (Residenz Verlag)</li>
<li>Werner Fuld: <strong><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3446173137/notizen-21">Wilhelm Raabe</a>. Eine Biographie</strong> (Hanser Verlag)</li>
]]></content:encoded>
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		<title>Wilhelm Raabe</title>
		<link>http://koellerer.net/2010/03/07/wilhelm-raabe-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 15:17:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Köllerer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Pfisters Mühle. Ein Sommerferienheft (Insel TB) [2.]
Dieser scheinbar unscheinbare kleine Roman gehört zu den besten Büchern, welche die deutschsprachige Literatur im 19. Jahrhundert hervorgebracht hat, vereinigt er doch eine Reihe offenkundig disparater Elemente mit atemberaubender literarischer Präzision.
Wie alle Bücher Raabes ist es an der Oberfläche drollig, aber unter dieser hübschen Fassade gibt es in Pfisters [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3150099889/notizen-21" target="blank">Pfisters Mühle</a>. Ein Sommerferienheft</strong> (Insel TB) [2.]</p>
<p>Dieser scheinbar unscheinbare kleine Roman gehört zu den besten Büchern, welche die deutschsprachige Literatur im 19. Jahrhundert hervorgebracht hat, vereinigt er doch eine Reihe offenkundig disparater Elemente mit atemberaubender literarischer Präzision.</p>
<p>Wie alle Bücher Raabes ist es an der Oberfläche drollig, aber unter dieser hübschen Fassade gibt es in <em>Pfisters Mühle</em> noch mehr Abgründe als sonst in seinen Werken. Die Rahmenhandlung ist schnell erzählt: Eberhard Pfister verkaufte die alte Mühle seines Vaters und verbringt dort zum letzten Mal vier Wochen im Sommer mit seiner jungen Gattin. In seinem Sommerferienheft schreibt er auf 22 Blättern, die Kapitel des Romans, nicht nur Erinnerungen an seine Kindheit nieder, sondern schildert auch den Untergang der Mühle als Wirtschaftsbetrieb. Die intelligente Art und Weise, wie Raabe hier erzählte Gegenwart und Vergangenheit verknüpft, ist ein großer Vorzug des Buches. Ein zweiter ist die Spiegelung sozioökonomischer Verhältnisse in einer selten eleganten Form. Die sympathische Skurrilität seiner Figuren hält die zerstörerischen Einflüsse der Außenwelt literarisch ausbalanciert. Auf diese Weise verhindert Raabe, dass der Roman ein literarisches Pamphlet wird, was vom Stoff her durchaus angelegt gewesen wäre. Geschichtliche Ereignisse so in Individuen zu spiegeln, dass beide Seiten ausgewogen und authentisch zu Ihrem Recht kommen, gehört ja zum besten, was gute Literatur zu leisten vermag.</p>
<p>Die Außenwelt bricht in die Idylle von <em>Pfisters Mühle</em> in Form der Zuckerfabrik Krickerode herein, welche den kleinen Fluß, an dem die Mühle steht, in eine stinkende Kloake verwandelt. Dem ehemals beliebten Ausflugslokal bleiben die Gäste aus. Vater Pfister strengt einen Prozess an, den er dann aber zu spät gewinnt.</p>
<p>Raabe gehört damit zu den ersten, der die negativen Auswirkungen des Industrialisierungsprozesses auf die Umwelt und auf alte Gewerbe beschreibt. Er enthält sich dabei aber jeder Larmoyanz und jeder Fortschrittsfeindlichkeit. Dieses unaufhaltsame Fortschreiten der Geschichte auf Kosten einzelner Individuen gibt dem Roman eine untergründige tragische Note. Das Buch liest sich exzellent und bereichert die deutsche Literatur nicht nur um die großartige Figur des A.A. Asche, Studiosus der Philosophie und erster Lehrer des Eberhard Pfister zu Beginn, Gründer einer chemischen Reinigungsfabrik am Ende. Auch das zeigt, dass Raabes Geschöpfe die Zeichen der Zeit erkennen.</p>
<p>Der Westermann Verlag wollte dieses kleine Meisterwerk übrigens nicht mehr drucken, da Raabes &#8220;Bücher einander doch zu sehr gleichen.&#8221; Auch damals saßen schon Literaturbanausen in den Literaturverlagen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neues aus dem katholischen Religionswesen</title>
		<link>http://koellerer.net/2010/03/06/neues-aus-dem-katholischen-religionswesen/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 22:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Köllerer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>

		<category><![CDATA[Skeptizismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Kirche mahnt Blogger ab (!)
Callboys im Vatikan
Regensburger Domspatzen durch Missbrauch traumatisiert
100 Kinder im Kloster Ettal gequält
Missbrauch im katholischen Elitegymnasium
etc. etc. etc.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.nerdcore.de/wp/2010/03/06/katholische-kirche-mahnt-blogger-ab-die-uber-missbrauch-berichten/">Kirche mahnt Blogger ab</a></strong> (!)<br />
<strong><a href="http://derstandard.at/1267743389193/Sex-Skandal-im-Vatikan-Chorsaenger-vermittelte-Callboys">Callboys im Vatikan</a></strong><br />
<strong><a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,682126,00.html">Regensburger Domspatzen durch Missbrauch traumatisiert</a></strong><br />
<strong><a href="http://derstandard.at/1267743378368/Missbrauchsskandal-Pater-stellte-Fotos-halbnackter-Buben-ins-Internet">100 Kinder im Kloster Ettal gequält</a></strong><br />
<strong><a href="http://derstandard.at/1263706383247/Nachlese-Missbrauchs-Skandal-an-Berliner-Elitegymnasium-weitet-sich-aus">Missbrauch im katholischen Elitegymnasium</a></strong></p>
<p>etc. etc. etc.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kleist: Amphytrion</title>
		<link>http://koellerer.net/2010/03/06/kleist-amphytrion/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 15:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Köllerer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Akademietheater 28.2.

Regie: Matthias Hartmann
Jupiter, in der Gestalt des Amphitryon: Roland Koch
Merkur, in der Gestalt des Sosias: Oliver Masucci
Amphitryon, Feldherr der Thebaner: Michael Maertens
Sosias, sein Diener: Fabian Krüger
Alkmene, Gemahlin des Amphitryon: Dörte Lyssewski
Charis, Gemahlin des Sosias: Karin Pfammatter
Kleists subtile Identitätskomödie könnte auf der Bühne heutzutage weniger komisch wirken als ursprünglich intendiert. Hartmann beugt dem gekonnt vor, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Akademietheater 28.2.</strong><br />
<strong><br />
Regie: Matthias Hartmann<br />
Jupiter, in der Gestalt des Amphitryon: Roland Koch<br />
Merkur, in der Gestalt des Sosias: Oliver Masucci<br />
Amphitryon, Feldherr der Thebaner: Michael Maertens<br />
Sosias, sein Diener: Fabian Krüger<br />
Alkmene, Gemahlin des Amphitryon: Dörte Lyssewski<br />
Charis, Gemahlin des Sosias: Karin Pfammatter</strong></p>
<p>Kleists subtile Identitätskomödie könnte auf der Bühne heutzutage weniger komisch wirken als ursprünglich intendiert. Hartmann beugt dem gekonnt vor, indem er die Spiegelung der Verwechslungskomödie durch Sosias und Charis klassisch komödiantisch inszeniert. Speziell Fabian Krüger liefert hier ein schauspielerisches Bravourstück ab. So sind Klamauk und philosophischer Gehalt erstaunlich gut ausbalanciert.</p>
<p>Michael Maertens darf seine Verzweiflung an seinem Verstandes- und Realitätssinn breit ausspielen. Dörte Lyssewski gewinnt ihrer Verwirrung die nötige psychologische Tiefe ab. Das Bühnenbild besteht aus einer Art breitem weißem Turm der den überwiegenden Teil der Bühne einnimmt und für Amphytrions Anwesen steht. Die einzelnen Elemente fügen sich gut ineinander: Ein gelungener und runder Theaterabend.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gelesen im Februar</title>
		<link>http://koellerer.net/2010/03/01/gelesen-im-februar-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 00:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Köllerer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Leseliste]]></category>

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		<description><![CDATA[Wilhelm Genazino: Falsche Jahre. Roman (Hanser)
Michael E. Wysession: How the Earth Works (TTC Video Lectures, 24h)
Wilhelm Raabe: Pfisters Mühle. Ein Sommerferienheft (Insel TB) [2.]
Adalbert Stifter: Abdias (Aufbau Bibliothek)
Joseph Roth: Das Spinnennetz. Roman (Insel TB)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<li>Wilhelm Genazino: <strong><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3446205640/notizen-21" target="blank">Falsche Jahre</a></strong>. Roman (Hanser)</li>
<li><em>Michael E. Wysession: <strong><a href="http://www.teach12.com/ttcx/CourseDescLong2.aspx?cid=1750">How the Earth Works</a></strong> (TTC Video Lectures, 24h)</em></li>
<li>Wilhelm Raabe: <strong><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3150099889/notizen-21" target="blank">Pfisters Mühle</a></strong>. Ein Sommerferienheft (Insel TB) [2.]</li>
<li>Adalbert Stifter: <strong><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3423133694/notizen-21">Abdias</a></strong> (Aufbau Bibliothek)</li>
<li>Joseph Roth: <strong><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3423131713/notizen-21" target="blank">Das Spinnennetz</a></strong>. Roman (Insel TB)</li>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Musil: Klagenfurter Ausgabe</title>
		<link>http://koellerer.net/2010/02/28/musil-klagenfurter-ausgabe/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 08:21:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Köllerer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Literaturwissenschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Die NZZ hat dieser neuen Edition eine schöne Rezension gewidmet. Ich werde sie auch ausführlich besprechen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <em>NZZ</em> hat dieser neuen Edition eine schöne <strong><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur/editionsphilologie_mit_genauigkeit_und_seele_1.5087310.html">Rezension</a></strong> gewidmet. Ich werde sie auch ausführlich besprechen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Publishing: The Revolutionary Future&#8221;</title>
		<link>http://koellerer.net/2010/02/27/publishing-the-revolutionary-future/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 15:53:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Köllerer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bibliomanie]]></category>

		<category><![CDATA[Literaturbetrieb]]></category>

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		<description><![CDATA[Jason Epstein analysiert in seinem Artikel für die aktuelle New York of Review of Books (Nr. 4), welche Auswirkungen der digitale Wandel auf die Buchbranche haben wird:
The transition within the book publishing industry from physical inventory stored in a warehouse and trucked to retailers to digital files stored in cyberspace and delivered almost anywhere on [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jason Epstein analysiert in seinem <strong><a href="http://www.nybooks.com/articles/23683">Artikel</a></strong> für die aktuelle <em>New York of Review of Books</em> (Nr. 4), welche Auswirkungen der digitale Wandel auf die Buchbranche haben wird:</p>
<p><em>The transition within the book publishing industry from physical inventory stored in a warehouse and trucked to retailers to digital files stored in cyberspace and delivered almost anywhere on earth as quickly and cheaply as e-mail is now underway and irreversible. This historic shift will radically transform worldwide book publishing, the cultures it affects and on which it depends. Meanwhile, for quite different reasons, the genteel book business that I joined more than a half-century ago is already on edge, suffering from a gambler&#8217;s unbreakable addiction to risky, seasonal best sellers, many of which don&#8217;t recoup their costs, and the simultaneous deterioration of backlist, the vital annuity on which book publishers had in better days relied for year-to-year stability through bad times and good. The crisis of confidence reflects these intersecting shocks, an overspecialized marketplace dominated by high-risk ephemera and a technological shift orders of magnitude greater than the momentous evolution from monkish scriptoria to movable type launched in Gutenberg&#8217;s German city of Mainz six centuries ago.</em> [&#8230;]</p>
<p><em>The resistance today by publishers to the onrushing digital future does not arise from fear of disruptive literacy, but from the understandable fear of their own obsolescence and the complexity of the digital transformation that awaits them, one in which much of their traditional infrastructure and perhaps they too will be redundant. Karl Marx wrote of the revolutions of 1848 in his Communist Manifesto that all that is solid melts into air. His vision of a workers&#8217; paradise was of course wrong by 180 degrees, the triumph of wish over experience. What melted soon solidified as industrial capitalism, a paradise for some at the expense of the many. But Marx&#8217;s potent image fits the publishing industry today as its capital-intensive infrastructure—presses, warehouses stacked with fully returnable physical inventory, its retail market constrained by costly real estate—faces dissolution within a vast cloud in which all the world&#8217;s books will eventually reside as digital files to be downloaded instantly title by title wherever on earth connectivity exists, and printed and bound on demand at point of sale one copy at a time by the Espresso Book Machine[1] as library-quality paperbacks, or transmitted to electronic reading devices including Kindles, Sony Readers, and their multiuse successors, among them most recently Apple&#8217;s iPad. The unprecedented ability of this technology to offer a vast new multilingual marketplace a practically limitless choice of titles will displace the Gutenberg system with or without the cooperation of its current executives.</em> [&#8230;]</p>
<p>Seiner plausiblen Prognose nach wird kein Stein auf dem anderen bleiben. Epstein betont die Chancen dieser Entwicklung, anstatt in eine kulturpessimistische Tirade zu verfallen.</p>
<p>Ich sehe die Ebook-Technologie als willkommene Ergänzung zum &#8220;klassischen&#8221; Buch. Für viele Anwendungsfälle werden Ebooks ihre Vorläufer auf Papier ablösen: Nachschlagewerke, Fachbücher, Gebrauchsliteratur. Die iTunes-Generation wird ihre Harry Potters und Grishams ohne Berührungsängste am Display lesen.</p>
<p>Das gedruckte Buch wird weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Wie auch in der Vergangenheit werden die Kulturpessimisten nicht Recht behalten, die mit erhobenem Zeigefinger altklug und neudumm gegen neue Technologien predigen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wielands Werke werden verscherbelt</title>
		<link>http://koellerer.net/2010/02/24/wielands-werke-zum-spottpreis/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 17:54:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Köllerer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://koellerer.net/2010/02/24/wielands-werke-zum-spottpreis/</guid>
		<description><![CDATA[Wem Wielands Werke noch in der Bibliothek fehlt, der kann jetzt bei 2001 den jüngsten Reprint in 15 Bänden für bescheidene 50 Euro erwerben. Ich habe vor Jahren nach langer antiquarischer Suche 120 Euro dafür bezahlt.
Ausführlicher dazu Giesbert Damaschke.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wem Wielands Werke noch in der Bibliothek fehlt, der kann jetzt bei 2001 den jüngsten Reprint in 15 Bänden für bescheidene 50 Euro <strong><a href="http://www.zweitausendeins.de/suche/?ArticleFocus=3&amp;ord=-1&amp;alpha=1&amp;cat=all&amp;q=Wieland">erwerben</a></strong>. Ich habe vor Jahren nach langer antiquarischer Suche 120 Euro dafür bezahlt.</p>
<p>Ausführlicher dazu <strong><a href="http://www.damaschke.de/notizen/index.php/wielands-werke-bei-2001/">Giesbert Damaschke</a></strong>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neues aus dem Qumran Wadi</title>
		<link>http://koellerer.net/2010/02/24/neues-aus-dem-qumran-wadi/</link>
		<comments>http://koellerer.net/2010/02/24/neues-aus-dem-qumran-wadi/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 06:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Köllerer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Geisteswissenschaften]]></category>

		<category><![CDATA[Naturwissenschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Antike]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein dänischer Archäochemiker (das gibt es wirklich) hat anscheinend eine Methode gefunden, die berühmten Schriftrollen genauer zu datieren. Das berichtet Politiken. Die Archäologie ist das Feld, wo Natur- und Geisteswissenschaften derzeit am engsten zusammenarbeiten. Es findet sich dort auch ein Link zu einem zwölfminütigen Audio-Interview zum Thema.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein dänischer Archäochemiker (das gibt es wirklich) hat anscheinend eine Methode gefunden, die berühmten Schriftrollen genauer zu datieren. Das <strong><a href="http://politiken.dk/newsinenglish/article883600.ece?">berichtet</a></strong> <em>Politiken</em>. Die Archäologie ist das Feld, wo Natur- und Geisteswissenschaften derzeit am engsten zusammenarbeiten. Es findet sich dort auch ein Link zu einem zwölfminütigen Audio-Interview zum Thema.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Samuel Pepys</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 17:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Köllerer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Rüge bekam ich, warum es hier noch keine Notiz darüber gäbe, dass bei Zweitausendeins im Sommer die kompletten Tagebücher des Samuel Pepys erstmals vollständig auf Deutsch erscheinen. Ein in der Tat überfälliger Hinweis auf ein schönes Projekt.
Noch ein Hinweis auf das Subskriptionsprospekt (PDF).
P.S. (24.2.) Inzwischen subskribiert.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Rüge bekam ich, warum es hier noch keine Notiz darüber gäbe, dass bei Zweitausendeins im Sommer die kompletten <strong><a href="http://www.zweitausendeins.de/redaktionelles/?thema=250011#B4">Tagebücher</a></strong> des Samuel Pepys erstmals vollständig auf Deutsch erscheinen. Ein in der Tat überfälliger Hinweis auf ein schönes Projekt.</p>
<p>Noch ein Hinweis auf das <strong><a href="http://www.zweitausendeins.de/cmsImgDB/Pepys_Magazin1a_web.pdf">Subskriptionsprospekt</a></strong> (PDF).</p>
<p>P.S. (24.2.) Inzwischen subskribiert.</p>
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		<title>&#8220;Wie man ein Buch liest“</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 08:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Köllerer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bibliomanie]]></category>

		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dieser Einführung in das Lesen von &#8220;Great Books&#8221; ist Mortimer Adler Mitte des letzten Jahrhunderts ein Bestseller gelungen. Ist nun auf Deutsch wieder erhältlich und Literaturkritik.de hat es rezensiert.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dieser Einführung in das Lesen von &#8220;Great Books&#8221; ist <strong><a href="http://koellerer.net/2001/07/29/joseph-epstein-the-great-bookie-mortimer-adler-1902-2001/">Mortimer Adler</a></strong> Mitte des letzten Jahrhunderts ein Bestseller gelungen. Ist nun auf Deutsch wieder erhältlich und Literaturkritik.de hat es <strong><a href="http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=14053">rezensiert</a></strong>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wilhelm Genazino</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 15:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Köllerer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gegenwartsliteratur]]></category>

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		<description><![CDATA[Falsche Jahre. Roman (Hanser)
Dieser Roman erschien 1979 und schloss die Abschaffel-Trilogie ab. Nach Teil 1 und Teil 2 fällt auf, dass Falsche Jahre auf dem Land spielt. Unser Protagonist unterzieht sich dort einer Kur. Als Großstadtmensch kann er mit der Natur nichts anfangen und diese Landabneigung ist ein amüsantes Grundthema des Buches:
Abschaffel war bisher nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3446205640/notizen-21" target="blank">Falsche Jahre</a></strong>. Roman (Hanser)</p>
<p>Dieser Roman erschien 1979 und schloss die Abschaffel-Trilogie ab. Nach <strong><a href="http://koellerer.net/2008/04/12/wilhelm-genazino-abschaffel-roman/">Teil 1</a></strong> und <strong><a href="http://koellerer.net/2008/07/20/wilhelm-genazino/">Teil 2</a></strong> fällt auf, dass <em>Falsche Jahre</em> auf dem Land spielt. Unser Protagonist unterzieht sich dort einer Kur. Als Großstadtmensch kann er mit der Natur nichts anfangen und diese Landabneigung ist ein amüsantes Grundthema des Buches:</p>
<p><em>Abschaffel war bisher nur einmal im Wald spazieren gewesen. Die Natur langweilte ihn. In den Bergen gab es nichts als schattige Wege. Es war ihm bis jetzt nicht möglich gewesen, zu diesen Bergen eine brauchbare Einstellung zu finden.</em> [S. 414]</p>
<p>Er versucht seine Beobachtungsgabe auf das Dorf nahe der Klinik anzuwenden, ist ob des sich bietenden Materials aber ebenfalls enttäuscht. Seine Therapiesitzungen nutzt Genazino geschickt, um am Ende der Trilogie wichtige Episoden aus Abschaffels Kindheit nachzuholen.</p>
<p>Die drei Romane sind alle sehr gut zu lesen und zeigen bereits früh die Stärken Genazinos. Es wird ein Rätsel des Literaturbetriebs bleiben, warum sein Durchbruch weitere zwanzig Jahre benötigte. Verdiente hätte er ihn schon mit seiner Abschaffel-Trilogie.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Suchfeld</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 14:59:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Köllerer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Internes]]></category>

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		<description><![CDATA[Komme sehr gerne einem Leserwunsch nach und verschiebe das Suchfeld ganz nach oben.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Komme sehr gerne einem Leserwunsch nach und verschiebe das Suchfeld ganz nach oben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Sandro Botticelli</title>
		<link>http://koellerer.net/2010/02/14/sandro-botticelli/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 14:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Köllerer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reise]]></category>

		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Städel Museum Frankfurt 13.2.
Beim Durchblättern diverser Kunstbände zur Renaissance-Malerei fand ich Botticellis Bilder lange nicht übermäßig ansprechend. Die Farben wirkten blass im Vergleich zu Kollegen. Dann sah ich in der National Gallery in London zum ersten Mal Botticelli im Original, fand das hinreißend und stellte fest, dass sich seine subtile Malkunst einfach schlecht für Reproduktionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Städel Museum Frankfurt 13.2.</strong></p>
<p>Beim Durchblättern diverser Kunstbände zur Renaissance-Malerei fand ich Botticellis Bilder lange nicht übermäßig ansprechend. Die Farben wirkten blass im Vergleich zu Kollegen. Dann sah ich in der National Gallery in London zum ersten Mal Botticelli im Original, fand das hinreißend und stellte fest, dass sich seine subtile Malkunst einfach schlecht für Reproduktionen eignet.</p>
<p>Als ich im Herbst von der Botticelli-Ausstellung im Frankfurter Städel las, war der Entschluss für eine Frankfurt-Reise schnell gefasst. Gestern war es schließlich so weit. Ein Notizen-Leser war so freundlich und organisierte mir vorher Eintrittskarten, so dass wir die beeindruckend lange Schlange (270.000 Besucher bisher) umgehen und direkt in die Ausstellung gelangen konnten.</p>
<p>Erwartungsgemäß war sie sehr überlaufen.  Es ergab sich aber trotzdem die Möglichkeit, auf die meisten Bilder einen ruhigen Blick zu werfen. Das Städel hat eine überraschend große Menge an Gemälden zusammengetragen. Viele allerdings aus entlegenen Quellen (Privatbesitz; Provinzmuseen aus den USA&#8230;). So sieht man viele seiner Werke, die einem auf absehbare Zeit sicher nicht mehr begegnen werden. Die berühmten Ikonen Botticellis waren vom Städel natürrlich nicht zu bekommen.</p>
<p>Um die Ausstellungsräume zu füllen, waren auch viele Produktionen aus seinem Umfeld bzw. seiner Werkstatt ausgestellt. Trotzdem gibt die in thematisch Räume strukturierte Ausstellung einen guten Überblick über Botticellis Ästhetik und seine stilistische Entwicklung. Ich werde im Mai die Uffizien besuchen und damit die in Frankfurt fehlenden Hauptwerke nachholen können.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Montaigne</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 06:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Köllerer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Von der Kunst, das Leben zu lieben (Büchergilde Gutenberg)
Über meinen Favoriten Montaigne schrieb ich an dieser Stelle schon einiges. Er zählt zu den Klassikern, die ich immer wieder lese. Erst wollte ich erneut zu einigen seiner Essais greifen, entschied mich dann aber für diese Auswahlausgabe von Hans Stilett.
Das Buch enthält nach Themen geordnete Auszüge aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3821857668/notizen-21">Von der Kunst, das Leben zu lieben</a></strong> (Büchergilde Gutenberg)</p>
<p>Über meinen Favoriten <strong><a href="http://koellerer.net/?s=Montaigne">Montaigne</a></strong> schrieb ich an dieser Stelle schon einiges. Er zählt zu den Klassikern, die ich immer wieder lese. Erst wollte ich erneut zu einigen seiner Essais greifen, entschied mich dann aber für diese Auswahlausgabe von Hans Stilett.</p>
<p>Das Buch enthält nach Themen geordnete Auszüge aus den Essais und aus den Reiseberichten. Der Vorteil dieses Konzeptes ist, dass dem Leser in konzentrierter Dosis Montaignes Brillanz vermittelt wird. Der Nachteil ist aber schwerwiegend: Kennt man die Essais nicht, bekommt man keinen Eindruck von der formalen und intellektuellen Struktur des Werks. Montaignes Kunst der philososphischen Selbst- und Fremderforschung benötigt zum Funktionieren den langen Atem seines Hauptwerks. In dem Auswahlkondensat bleibt von diesem Prozess nichts übrig. Wer es als Einstiegslektüre nutzen will, der sollte sich unbedingt danach mit dem <strong><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3821844728/notizen-21">Gesamtwerk</a></strong>  beschäftigen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vermeer. Die Malkunst</title>
		<link>http://koellerer.net/2010/02/09/vermeer-die-malkunst/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 06:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Köllerer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Kunsthistorisches Museum 7.2.
Es handelt sich um eine sehr kleine Ausstellung, die dem wohl berühmtesten Bild der Sammlung gewidmet ist. Während man sonst Vermeers Meisterwerk fast alleine und in Ruhe bewundern kann, drängen sich jetzt plötzlich Trauben von Menschen davor. Schautafeln erläutern diverse Aspekte des Gemäldes, das in den letzten Jahren diverse naturwissenschaftliche Untersuchungen über sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kunsthistorisches Museum 7.2.</strong></p>
<p>Es handelt sich um eine sehr kleine <strong><a href="http://www.khm.at/de/khm/ausstellungen/kommende-sonderausstellungen/vermeer-die-malkunst/">Ausstellung</a></strong>, die dem wohl berühmtesten Bild der Sammlung gewidmet ist. Während man sonst Vermeers Meisterwerk fast alleine und in Ruhe bewundern kann, drängen sich jetzt plötzlich Trauben von Menschen davor. Schautafeln erläutern diverse Aspekte des Gemäldes, das in den letzten Jahren diverse naturwissenschaftliche Untersuchungen über sich mußte ergehen lassen. Auch auf die Provenienz- und Restaurationsgeschichte wird Augenmerk gelegt.</p>
<p>Es ist erfreulich, dass es Kontextinformationen zu einem so wichtigen Bild gibt. In Summe ist das Gebotene aber doch zu dürftig. Offenbar wollte man in keine passenden Leihgaben investieren.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Joel and Ethan Coen: A Serious Man</title>
		<link>http://koellerer.net/2010/02/07/joel-and-ethan-coen-a-serious-man/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 09:28:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Köllerer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Skeptizismus]]></category>

		<category><![CDATA[Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Filmcasino 24.1.
Mit ihrem neuen Film ist in den beiden Brüdern ein beachtlicher Wurf gelungen. Im Mittelpunkt steht der junge jüdische Physikprofessor Larry Gopnik, dessen Leben aus mehreren Gründen in die Krise gerät. Nicht nur will ihn seine Gattin verlassen, ein Student versucht ihn außerdem für eine gute Note zu bestechen. Die Karriere ist gefährdet. Sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Filmcasino 24.1.</strong></p>
<p>Mit ihrem neuen Film ist in den beiden Brüdern ein beachtlicher Wurf gelungen. Im Mittelpunkt steht der junge jüdische Physikprofessor Larry Gopnik, dessen Leben aus mehreren Gründen in die Krise gerät. Nicht nur will ihn seine Gattin verlassen, ein Student versucht ihn außerdem für eine gute Note zu bestechen. Die Karriere ist gefährdet. Sein exzentrischer Bruder Arthur ist bei ihm eingezogen und macht die Situation noch komplizierter.</p>
<p>Im Mittelpunkt steht allerdings die (autobiographische?) Auseinandersetzung mit dem jüdischen Milieu und vor allem der jüdischen Religion. Das wird schon zu Beginn klar: Der Film eröffnet mit einer komplett in Jiddisch gehalten Szene in einem Shtetl in der irrationale Kompenenten im Weltbild seiner Vorfahren in Szene gesetzt werden. Larry Gopnik sucht im Laufe seiner Lebenskatastrophe Rat bei diversen Rabbis, was zu einer ebenso komischen wie bitterbösen Abrechnung mit diesem Religionstheater gerät.</p>
<p>Die Schauspieler sind grandios gewählt und konfrontieren den Zuseher mit furiosen Skurilitäten. Der beste Film der Brüder seit vielen Jahren und eine uneingeschränkte Empfehlung.</p>
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		<title>Richard Strauss: Der Rosenkavalier</title>
		<link>http://koellerer.net/2010/02/06/richard-strauss-der-rosenkavalier/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 14:24:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Köllerer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Oper]]></category>

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		<description><![CDATA[Wiener Staatsoper 2.2.
Dirigent: Peter Schneider
nach einer Inszenierung
von: Otto Schenk
Feldmarschallin: Soile Isokoski
Baron Ochs: Kurt Rydl
Octavian: Michaela Selinger
Faninal: Oskar Hillebrandt
Sophie: Daniela Fally
Den Rosenkavalier könnte man als anspruchsvolle Antwort auf die zahlreichen Wiener Operetten bezeichnen. Musikalisch eine spannende Mischung aus moderner Klangsprache und vielen Anklängen an Melodien, die als klassisch &#8220;Wienerisch&#8221; gelten. Auch die Komplexität der Charaktere ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wiener Staatsoper 2.2.</strong></p>
<p><strong>Dirigent: Peter Schneider<br />
nach einer Inszenierung<br />
von: Otto Schenk</strong></p>
<p><strong>Feldmarschallin: Soile Isokoski<br />
Baron Ochs: Kurt Rydl<br />
Octavian: Michaela Selinger<br />
Faninal: Oskar Hillebrandt<br />
Sophie: Daniela Fally</strong></p>
<p>Den <em>Rosenkavalier</em> könnte man als anspruchsvolle Antwort auf die zahlreichen Wiener Operetten bezeichnen. Musikalisch eine spannende Mischung aus moderner Klangsprache und vielen Anklängen an Melodien, die als klassisch &#8220;Wienerisch&#8221; gelten. Auch die Komplexität der Charaktere ist, bei allem Komödiantentum, weitaus größer als im Genre üblich ist, etwa bei der Marschallin. Deren ausführliche Kontemplation über die Vergänglichkeit wäre ein weiteres Beispiel für die Sonderstellung des Werks.</p>
<p>Musikalisch war der Abend erstklassig. Die Sängerinnen und Sänger agierten durchgehend auf hohem Niveau. Das erstreckte sich speziell bei Michaela Selinger und Kurt Rydl auch auf die schauspielerische Seite. Das Wiener Staatsopernorchester unter Peter Schneider hielt tapferer mit als an manchem anderen Abend.</p>
<p>Der Haken: Die Inszenierung wurde offenbar aus einem Opernmuseum importiert. Otto Schenks naturalistisches Bühnengeschehen ist nicht ohne Charme und Komik. Man hat aber trotzdem ständig das ungute Gefühl, ästhetisch im falschen Jahrhundert zu sitzen.</p>
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